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Stenografen-Verein Goslar e. V.
Januar 2026
Jahreshauptversammlung Beginn Frühjahrssemester BundesKombinationSchreiben
Vereinsehrenabend Jahreswechsel Vereinsnachrichten per E-Mail
Einladung zur Jahreshauptversammlung Jahreshauptversammlung
2026 zum 134. Vereinsjahr
Anträge
zur Tagesordnung müssen der Vereinsführung in schriftlicher Form bis zum 19.
Februar vorliegen. Den Abschluss findet diese Zusammenkunft wie gewohnt im Papillon,
außer Änderungen sind erwünscht. Über die rege Teilnahme zahlreicher Mitglieder
würden wir uns freuen. Beginn des Frühjahrssemesters 2026
Als gemeinnütziger Verein ist es unsere
wohlgeliebte Pflicht, die Schreibkunst zu unterrichten. Dabei sind wir dankbar
für unsere Unterrichtsleiter/-innen. Im Februar beginnt unser neuer Grundkurs im
Tastschreiben. Wenn jemand Bekannte hat, die oder deren Kinder davon
profitieren würden, freut sich der Vorsitzende über jeden Anruf. Gina Kirchners Fortbildungskurs zur
Texterfassung und –bearbeitung trifft sich jeden Mittwoch um 19:00 Uhr in den
Räumlichkeiten der Berufsbildenden Schule 1 Am Stadtgarten, Goslar. Neue Interessenten sind immer
gerne willkommen. Auch Wolfgang Groths
Steno-Fortbildungskurs setzt sich erfolgreich fort, wurde aber von Montag auf
Dienstag verschoben. Die „online“-Durchführung ist ein extrem entlastender
Schritt für räumlich entferntere Schriftfreunde. Für weniger technikaffine
Interessenten steht freundlicher und kompetenter Rat zur Verfügung! >> zum Unterrichtsplan Frühjahrssemester 2026
Neue
Experimente in Dortmund
Langjährige Mitgliederinnen und
Mitglieder erinnern sich an die jährlichen Seniorenmeisterschaften
und das Bundespokalschreiben.
Goslar war bei beiden stets tragende Stütze des Norddeutschen Verbandes. Einige,
die die Internetpräsenz des Bundes verfolgenden, überlegten vielleicht: Wo sind
die? Mehrere Gründe, u. a. störende
Regelungen im Bundespokalschreiben, bewegten den Bund dieses Jahr zu einem
Experiment: Das Bundes‑Kombinations‑Schreiben
für alle Mitglieder! Ein bundesweiter Wettbewerb zum Jahresende wie die Seniorenmeisterschaft,
ein Verbandswettkampf wie das Bundespokalschreibens. Für Details zum Wettkampf sei auf die
Wettbewerbsordnung auf der Webseite des Bundes verwiesen. Für eine direktere
Erfahrung meldet sich unser Meisterschreiber Wolfgang Groth: Erfolge
der Norddeutschen beim Bundeskombinationsschreiben in Dortmund und Unna Acht
Schriftfreundinnen und Schriftfreunde aus vier norddeutschen
Stenografenvereinen (Flensburg, Schleswig, Soltau und Goslar) haben sich am 7.
November 2025 auf den Weg nach Unna und Dortmund gemacht, um den Norddeutschen
Stenografenverband beim Bundeskombinationsschreiben (BKS) mit einer
interdisziplinären Mannschaft in verschiedenen Wettbewerben zu vertreten.
Dieser Wettbewerb fand in dieser Form zum ersten Mal statt und war als
Nachfolger der bisherigen Wettbewerbe Bundespokalschreiben und Seniorenmeisterschaften
gedacht. Das
Reglement des BKS ist recht vielseitig und dadurch auch sehr kompliziert: Es
werden insgesamt sechs Disziplinen angeboten, und zwar Kurzschrift,
Texterfassung (20-Minuten-Schnellschreiben), Textbearbeitung/ Aus
dem Norddeutschen Verband nahmen Sarah Riebeling, Martina Wichers, Kristian
Laß, Anja Manke, Wolfgang Groth, Gabriele Matthies an den
Mannschaftswettbewerben sowie Dr. Eike Kunst als Einzelteilnehmer außer
Konkurrenz an Kurzschrift teil, aus dem Goslarer Verein also zwei Aktive und
die Mannschaftsorganisatorin Regina Groth. Am
Vormittag des 8. November starteten alle Schreiber(innen) in ihren jeweiligen
Disziplinen. Die Wettbewerbe zogen sich bis in den Nachmittag hin. Für
diejenigen, die nicht noch als Werter eingesetzt waren, blieb danach aber noch
genügend Zeit für einen Stadtbummel durch Unna, das etwa 6 km vom
Wettschreibort entfernt lag und wo wir in dem Hotel, in dem am Abend die
Siegerehrung stattfinden sollte, untergebracht waren. Da
es sich um den ersten Wettbewerb dieser Art handelte und insbesondere bei den
neuen Disziplinen Excel und Audio-Transcription kein Vergleich mit früheren
Wettbewerben möglich war, konnten wir sehr schlecht einschätzen, an welcher
Stelle wir uns bei den insgesamt acht teilnehmenden Mannschaften wohl einreihen
würden. Dementsprechend spannend war für uns die Siegerehrung. Die ersten drei
Mannschaften wurden nach vorne gerufen. Nachdem die Plätze 3 (Hessischer
Stenografenverband, 687,79 Punkte) und 2 (Verband für Informationsverarbeitung
NRW e. V., 715,77 Punkte) an zwei klassisch sehr stark besetzte Verbände
vergeben waren, ging der Pokal zu unser aller Überraschung an unseren Verband –
mit 853,95 Punkten, also einem sehr deutlichen Vorsprung. Der Jubel bei den
Norddeutschen war natürlich groß, und wir begossen unseren unerwarteten Erfolg
mit einer Runde Sekt. Das
hervorragende Mannschaftsergebnis kam durch eine breite Spitze an individuellen
Leistungen zustande, in mehreren Disziplinen jeweils erste, zweite und dritte
Plätze: Die Ergebnisse folgen – aus Gründen des
Teamgeistes hier mit allen Mitgliedern des Verbandes. Kurzschrift:
Wolfgang Groth: 375 S. (3./78,94 P), Dr. Eike Kunst: 200 S. (a. K.) Gabriele Matthies: 300 S. (6./65,49
P) Texterfassung: Martina Wichers: 566 A. (1./10326 P), Kristian Laß: 472 A.
(3./8187 P) Textbearbeitung
und -gestaltung: Sarah
Riebeling: 162 K (1./15700 P), Anja
Manke: 105 K (8./9500 P) Professionelle
Textverarbeitung: Sarah
Riebeling: 158,00 DP (1.), Martina
Wichers: 85,44 DP (2.) Excel:
Sarah Riebeling: 109,00
DP (1.), Anja Manke: 55,05 DP (8.), Audio-Transkription: Martina Wichers: 437 A. (3./90,37 P), Kristian Laß: 390 A. (5./83,29
P) A: Anschläge pro Minute (für Texterfassung und
Audio-Transkription), K: Korrekturen (für Textbearbeitung), DP: Punkte für die
Professionelle Textverarbeitung und Excel; P: Punkte für die
Mannschaftswertung; S: Silben pro Minute (für Kurzschrift); Zahl vor Punkten
ist die Platzierung Ob
das Bundeskombinationsschreiben in dieser Form auch im nächsten Jahr
stattfinden wird, darüber wird im DStB noch beraten. Sicherlich wird es die
eine oder andere Änderung am Reglement geben. Auf jeden Fall waren die
Ergebnisse für die norddeutsche Mannschaft und für alle Teilnehmer(innen) trotz
der einen oder anderen Widrigkeit ein toller, so nicht erwarteter Erfolg.
Vereinsehrenabend
wird fortgesetzt Wie erwähnt konnten wir auch dieses Jahr
die Tradition unseres Vereinsehrenabends fortsetzen. Am 22. November haben wir
uns im Lindenhof Goslar in guter Gesellschaft bei Speis und Trank
zusammengefunden. Eine informelle Ehrung erhalten oft die
anwesenden Mitglieder mit runden Mitgliedszahlen, aber nicht mit den 10, 25 und
50 Jahren der Ehrennadel. Dieses Jahr haben sich Andreas Tesch (30 Jahre), Regina
Kauczor (40 Jahre) und Gisela Miehe
(60 Jahre!) dies sehr verdient. Auch eines unserer neusten Mitglieder, Clemens Neudecker, ist hervorzuheben.
Dieser nimmt sehr erfolgreich an Wolfgangs Fortbildungskurs in Kurzschrift
teil. Angesichts der Distanz konnten wir ihm erst hier seine wohlverdienten
Urkunden für Leistungen in Kurzschrift während der Stadtmeisterschaft zukommen
lassen. Ansonsten kam es zu allerlei angeregten
Gesprächen, Rückblicken, Ehrungen und unser Rätsel: Als Vorsitzender habe ich meine
Vereinskollegen in die Welt der Einheiten eingeführt; ob sie wollen oder nicht!
Wir bedanken uns bei allen, die sich zu
uns auf den Weg gemacht haben und hoffen, euch nächstes Jahr wieder und gerne
noch viele weitere Mitglieder begrüßen zu dürfen!
Einige Worte zum Jahreswechsel Das Jahresende ist immer eine Zeit,
Dinge Revue passieren zu lassen: Wir hatten ein ruhiges Jahr. Der Beginn war –
wie oft bei uns – mit vielen Veranstaltungen gefüllt, aber hier war eine
gewisse Routine drin. Das war nicht immer schön – das Fehlen der Norddeutschen
Meisterschaften hat sehr weh getan. Umso glücklicher sind wir, dass diese im
kommenden Jahr hoffentlich wieder
stattfinden sollen. Persönlich war es sehr unangenehm, dass ich aufgrund
privater Verpflichtungen nicht an den Deutschen Meisterschaften in Bad
Salzschlirf teilnehmen konnte – umso
dankbarer war ich für die Goslarer Vertretung „an meiner statt“. In der Tat ist die „Dankbarkeit“ zur
Winterzeit meine passende Abschlussnachricht: Sicherlich wird eine Menge Arbeit
von den anderen Vorstandsmitgliedern übernommen: unsere Beisitzer Wolfgang und Regina Groth als großartige Organisatoren und unsere Augen und
Ohren im Bund sind hier besonders zu loben. Inge Biedermann, unsere Kassenwartin, war weit über der Pflicht
tätig und unsere Stimme in der Mitgliederversammlung des Norddeutschen
Verbandes in Hamburg. Die Hilfe und der Zuspruch von Mitgliedern auch außerhalb
des Vorstandes war und ist aber immer essentiell. Besonders zu erwähnen ist Ute Mandalka– nicht nur mit Rat,
sondern auch mit Tat half sie bei vielen Gelegenheiten mit Freuden aus.
Goslarer Stenografen-Zeitung per E-Mail Gern übersenden wir unseren Mitgliedern und Freunden die kompletten Vereinsnachrichten per E-Mail im pdf-Format. Eine kurze Nachricht genügt. >> E-Mail an den Stenografen-Verein Goslar
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