Stenografen-Verein Goslar E. V.

Aktuell

Aus den Vereinsmitteilungen

Kursangebot

 September/Oktober 2019

     Mitarbeiter gesucht          "Lange Nacht" der VHS     Norddeutsche Meisterschaften     Weltmeisterschaften    
 
          Abschluss Grundkurs     Regionsausflug     Digitalisierung     Nachruf  

     Vereinsnachrichten per E-Mail   

Bettel hingeworfen!

Zu diesem Problem ist bereits viel gesagt worden und muss zunehmend immer wieder „nachgebessert“ werden, leider aber mit negativer Tendenz; denn die Aufgebenden, die den „Bettel“ nicht mehr länger tragen wollen oder können, werden mehr, während die Kandidaten für ein Nachrücken deutlich abnehmen. Und so reduziert sich das Potenzial für ehrenamtliches Engagement ständig, unsere Gesellschaft wird ärmer; denn die Grundlage für Vereinsarbeit wird sich weiter spürbar gen Null entwickeln.

Dies betrifft bei Weitem nicht nur unsere Branche. Unsere ideellen Bereiche sind weit und breit davon betroffen. Es stellt sich die Frage, bis zu welchem Grad unsere Gesellschaft, aber auch Wirtschaft und Verwaltung auf derlei Werte werden verzichten können. Wie lange können Völlerei und Luxus zwischenmenschliche Defizite überblenden?

So mancher deutscher Stenografenverein hat inzwischen seinen Geist aufgegeben. Die übergeordneten Bezirke, Verbände, der Bund haben zum großen Teil deutliche persönliche Probleme, mancher Vorstandsposten kann nicht besetzt werden. Wer fachlich und ideell zu Einsatz jeder Art fähig und bereit ist, muss nur ein Zeichen geben. Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass aus jedem Keimling eine kräftige Pflanze werden kann.

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Semester marsch!

„Schneller als andere“, das Motiv der Stenografen (und natürlich der Tastschreiber). Kaum von diesem Motto zu trennen ist immer mehr auch die Schnelligkeit unserer Zeit. Wir sind doch gerade erst in die Sommerferien „geschliddert“, jetzt sind sie bereits wieder Vergangenheit. Hat irgendjemand etwas vom Sommerloch gespürt?

Zu den Einzelheiten äußern wir uns an anderer Stelle. Nehmen wir alle schnellstens die Arbeit wieder auf, erledigen wir unsere Aufgaben. Nächste Termine werfen ihre Schatten voraus.

Zielstrebige Arbeit aufnehmen

19. und 21. August, 9. und 11. September, dies sind die magischen Daten dieser Wochen. Der erste Teil galt bereits für unsere Fortbildung, der zweite Teil naht sehr zügig: Unsere neuen Grundkurse für Anfänger in Kurzschrift bzw. im Tastschreiben sollen in gewohnter Qualität starten … hoffentlich mit guter Resonanz.

Dafür ist überzeugende Werbung zu leisten … von allen, also auch von Ihnen, liebes Mitglied. Es geht darum, dass wir unseren satzungsgemäßen, für jedermann vorteilhaften Auftrag erfüllen. Ihnen fehlen Argumente? Hier sind etliche:

  • Sauber und zügig schreiben,
  • schneller als andere schreiben,
  • sicheres und gesundheitsförderndes Schreiben,
  • dadurch Zeit sparen, die der eigentlichen geistigen Arbeit nutzt.

Die Ausbildung beispielsweise im Tastschreiben dauert ein Semester, das heißt bis einschließlich Januar 2020. Weitere Einzelheiten sind unseren Juli-Nachrichten zu entnehmen. – Anmeldungen diesmal bei der Volkshochschule unter 05321 76-431 oder bei Frau Kirchner unter 05321 24414 (nachmittags).

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„Lange Nacht“ …

… der Volkshochschulen. Aus Anlass ihres 100-jährigen Bestehens präsentieren die Volkshochschulen in Deutschland bundesweit ihre Bildungsarbeit. In Goslar ist diese Veranstaltung für

Freitag, 20. September 2019

von 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr in den Räumen in der Klubgartenstraße angesetzt mit vielerlei Aktivitäten. In die Planung einbezogen sind auch wir als Kooperationspartner. In zwei Auftritten um 19:20 Uhr und 20:10 Uhr werden wir in gebotener Kürze die Vorteile der Schreibfertigkeiten im Kreistagssaal vorstellen.

Veranstalter und Mitwirkende tappen hinsichtlich Resonanz und Effekt natürlich völlig im Dunklen. Wer ganz allgemein an Erwachsenenbildung und an unserer Präsentation interessiert ist, sollte sich diese Termine durchaus vormerken und vielleicht kurz vorbeischauen.

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Verbandsmeisterschaften

Sehr lange war Austragungsort und Termin der diesjährigen Meisterschaften der Nord- und Nordwestdeutschen Stenografenverbände sehr offen. Seit einiger Zeit steht Satrup am 25. bis 27. Oktober 2019 fest.

Da wir traditionell sehr eindrucksvoll bei dieser Leistungsschau unsere Leistungsfähigkeit darstellen, legen wir natürlich großen Wert auf dieses Wettschreiben. In Süderbrarup haben wir inzwischen Quartier für zwei Nächte gebucht auf der Grundlage des einschätzbaren (bekannten) Bedarfes. Sollte jemand über den angesprochenen Kreis unserer Wettschreiber hinaus Interesse an einer Teilnahme haben, dann sollte er oder sie sich sehr schnell beim Vorsitzenden melden. Wie gewohnt werden wir rechtzeitig die notwendigen Einzelheiten publizieren.

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Ab in den Süden!

Dies war die Parole für viele Wettschreiber/innen in diesem Sommer, aber dies sicherlich nicht wegen der Temperaturen, da waren wir ja recht gut versorgt. Nach Italien, nach Cagliari auf der Insel Sardinien hatte die Intersteno zu ihrem 52. Kongress mit den Weltmeisterschaften in zahlreichen schreibtechnischen Disziplinen die Cracks aus aller Welt für die Tage 13. bis 19. Juli gerufen.

19 Seiten umfasst die Ergebnisliste, die von den Teilnehmern aus China, Tschechien, Türkei, Ungarn dominiert wird, aber auch einzelne Starter aus Polen oder den USA und vielen anderen Städten aufweist. Gemäß Vorankündigung stellte wohl Germany das größte Kontingent, wenn auch mit lediglich zwei Titeln die Qualität dahinter zurückblieb.

Herausragendes Ergebnis aus unserer Sicht ist der 4. Platz von Wolfgang Groth mit 8 von 15 Minuten in Kurzschrift als bester Deutscher hinter drei Ungarn. Zwei weitere Ergebnisse im PC-Schnellschreiben und in der Textbearbeitung platzieren ihn in der Kombination auf Platz 46. Nicht unterschlagen wollen wir, dass unser ehemaliges Vereinsmitglied Martina Wichers aus Soltau mit insgesamt fünf Ergebnissen Rang 10 belegt, davon als beste Deutsche mit 654 Anschlägen auf dem 5. Platz im Schnellschreiben. Wir freuen uns mit beiden und gratulieren zu diesen Leistungen im Kreis der Weltbesten.

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Prüfung bestanden

Bereits im Juni fand unser Tastschreib-Grundkurs für Schüler seinen erfolgreichen Abschluss: Alle zwölf Teilnehmer hatten sich dem Abschlusstest gestellt, zehn von ihnen erhielten am 19.06. die wohlverdiente Urkunde über eine teilweise sehr gute Leistung in der Zehn-Minuten-Abschrift. Nahezu gleich schnell führen Kora Oppermann (125) und Ilayda-Filiz Schmidt (143 Anschläge) die Gruppe an.

Nun bleibt abzuwarten, ob vielleicht dieser oder jene die angebotene Fortbildung aufnimmt, um noch sicherer und schneller zu schreiben und somit die sportliche Version umsetzt – unsere Glückwünsche zur nachgewiesenen Leistung begleiten einen jeden.

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Mitarbeiter flogen aus

Eine sehr schöne Tradition der vergangenen Jahre wurde am 22. Juni fortgesetzt: Gut 30 Mitglieder der vier Vereine der Region Süd (ehemaliger Bezirk Braunschweig), darunter acht Mitglieder unseres Vereins, begaben sich per Omnibus auf einen Ausflug in den Bereich Hildesheim.

Christine Bone aus Börßum hatte dieses Treffen wieder sorgfältig und vielversprechend vorbereitet. Eine Führung durch Hildesheim zum Thema „Hexen in der Stadt“ bzw. im Schloss Marienburg durch die Ausstellung „200 Jahre König Marie und König Georg V. von Hannover“ vermittelten Kultur und Historie. Abgeschlossen wurde die Fahrt mit dem Abendessen beim Griechen in Astfeld.

Als rundum gelungen kann auch dieses Treffen archiviert werden, und die Initiatorin kann die wiederum gute Resonanz als Beitrag zur Verbundenheit der südniedersächsischen Stenos verbuchen. Unser Dank ist ihr sicher.

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Digital ist überall

Seit Längerem werden wir permanent in jedem Bereich mit diesem Slogan konfrontiert. Ob wir wollen oder nicht, zumindest ansatzweise müssen wir uns mit diesem Komplex auseinandersetzen; denn offensichtlich erfasst die Entwicklung einen jeden von uns, ob wir das für gut empfinden oder nicht.

Digitalisierung, was ist das? Nachdem wohl kaum jemand diese Parole einfach und doch umfassend erläutern kann, sind wir jetzt auf diese Aussage gestoßen: Es handelt sich zunächst um die Erkenntnis, wie und wo künstliche Intelligenz, vernetzte Maschinen oder Roboter uns Menschen unterstützen können und welche Wachstumschancen sich hier für uns ergeben können. Es ist somit weit mehr als Technisierung oder Elektronisierung, auch wenn uns vor dem Hintergrund unserer Energieprobleme das „e“ meist exemplarisch vor Augen geführt wird. Als Summe vielfältiger Forschungsergebnisse stehen seit Neuestem Drohnen als Paradebeispiel technischer Revolution, und die Resultate dieser und anderer künstlicher Intelligenz „KI“ werden dem Zentralrechner in Echtzeit zugeführt, der dann die Konsequenzen und Maßnahmen aufzeigt.

Die Menschen sind schon seit Langem über DSL, Smartphone, WLAN, PC, Tablet oder anderes untereinander vernetzt. Per Internet als Innovationstreiber können sich Millionen intelligenter Geräte selbst vernetzen, optimieren, warten sowie mit Hilfe des Mobilfunknetzes leichter neue und sichere Kommunikationsnetze zwischen Menschen und Dingen aufbauen. Kommunikation und Technologie als Modell für Energiesteuerung, Produktion, Logistik, aber auch Landwirtschaft oder Telemedizin und vieles andere mehr offenbaren schon heute unzählige Möglichkeiten.

Was bleibt, ist die Angst um Arbeitsplätze neben dem bereits auftretenden Widerspruch zwischen Chancen und Risiken der Digitalisierung. Nach einer McKinsey-Untersuchung werden bis 2030 bis zu 375 Millionen Menschen weltweit ihren Beruf wechseln oder völlig neue Fertigkeiten erlernen müssen. Schon jetzt überwiegen jedoch die angebotenen neuen Tätigkeiten. Nach Aussage eines sehr bekannten Konzernmanagers hat in der Geschichte jede industrielle Revolution letztendlich mehr Arbeitsplätze geschaffen als vernichtet und für eine bessere Welt gesorgt, wenn wir „es richtig anstellen“. Der Mensch bleibt Mensch … und sehnt sich nach einzigartigen Angeboten auf allen denkbaren Plattformen.

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Nachruf

Plötzlich und unerwartet hat uns am 24. Juli unser Mitglied Eva Schmidtmann geb. Birk im 82. Lebensjahr für immer verlassen. Nachdem sie bereits seit mehreren Jahren im Pflegeheim Abendfrieden zubringen musste, sich dort aber sehr zufrieden und gut versorgt fühlte, musste sie sich einem urologischen Eingriff unterziehen, den sie leider nicht überlebte.

66 Jahre lang gehörte sie unserem Verein an, hat sich in früherer Zeit über viele Jahre als Wettschreiberin und Mitarbeiterin an unserer Arbeit beteiligt, davon auch einige Zeit als Schriftführerin im Vorstand. Wir sind ihr auch über den Tod hinaus dankbar verbunden.

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Goslarer Stenografen-Zeitung per E-Mail

Gern übersenden wir unseren Mitgliedern und Freunden die kompletten Vereinsnachrichten per E-Mail im pdf-Format. Eine kurze Nachricht genügt. >> E-Mail an den Stenografen-Verein Goslar

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Zuletzt aktualisiert: 30.08.2019

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