Stenografen-Verein Goslar e. V.

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 Januar 2026

      Jahreshauptversammlung       Beginn Frühjahrssemester       BundesKombinationSchreiben 
    Vereinsehrenabend      Jahreswechsel      
       
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Einladung zur Jahreshauptversammlung

Entsprechend dem Vereinsrecht bzw. unserer Satzung muss der Vereinsvorstand alljährlich den Mitgliedern Rechenschaft über das Geschäftsjahr und die Situation des Vereins leisten. Wir berufen die

Jahreshauptversammlung 2026 zum 134. Vereinsjahr
am Mittwoch, 25. Februar 2026, um 19:30 Uhr
in den Berufsbildenden Schulen
Goslar Am Stadtgarten, Raum 026, ein.

 Tagesordnung:

  1. Begrüßung, Gedenken, Auszeichnungen
  2. Geschäftsbericht des Vorsitzenden für 2025
  3. Rechnungslegung für 2025
  4. Aussprache zu den TOP 2 bis 4
  5. Abstimmung über den Ausschluss nicht-zahlender Mitglieder
  6. Bericht der Kassenprüfer
  7. Entlastung der Kassiererin/des Vorstandes
  8. Neuwahlen Vorstand
  9. Ergänzungswahl eines/einer Kassenprüfer(s/in)
  10. Verschiedenes

Anträge zur Tagesordnung müssen der Vereinsführung in schriftlicher Form bis zum 19. Februar vorliegen. Den Abschluss findet diese Zusammenkunft wie gewohnt im Papillon, außer Änderungen sind erwünscht. Über die rege Teilnahme zahlreicher Mitglieder würden wir uns freuen.

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Beginn des Frühjahrssemesters 2026

Als gemeinnütziger Verein ist es unsere wohlgeliebte Pflicht, die Schreibkunst zu unterrichten. Dabei sind wir dankbar für unsere Unterrichtsleiter/-innen. Im Februar beginnt unser neuer Grundkurs im Tastschreiben. Wenn jemand Bekannte hat, die oder deren Kinder davon profitieren würden, freut sich der Vorsitzende über jeden Anruf.

Gina Kirchners Fortbildungskurs zur Texterfassung und –bearbeitung trifft sich jeden Mittwoch um 19:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Berufsbildenden Schule 1 Am Stadtgarten, Goslar. Neue Interessenten sind immer gerne willkommen.

Auch Wolfgang Groths Steno-Fortbildungskurs setzt sich erfolgreich fort, wurde aber von Montag auf Dienstag verschoben. Die „online“-Durchführung ist ein extrem entlastender Schritt für räumlich entferntere Schriftfreunde. Für weniger technikaffine Interessenten steht freundlicher und kompetenter Rat zur Verfügung!

>> zum Unterrichtsplan Frühjahrssemester 2026

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Neue Experimente in Dortmund

Langjährige Mitgliederinnen und Mitglieder erinnern sich an die jährlichen Seniorenmeisterschaften und das Bundespokalschreiben. Goslar war bei beiden stets tragende Stütze des Norddeutschen Verbandes. Einige, die die Internetpräsenz des Bundes verfolgenden, überlegten vielleicht: Wo sind die?

Mehrere Gründe, u. a. störende Regelungen im Bundespokalschreiben, bewegten den Bund dieses Jahr zu einem Experiment: Das Bundes‑Kombinations‑Schreiben für alle Mitglieder! Ein bundesweiter Wettbewerb zum Jahresende wie die Seniorenmeisterschaft, ein Verbandswettkampf wie das Bundespokalschreibens.

Für Details zum Wettkampf sei auf die Wettbewerbsordnung auf der Webseite des Bundes verwiesen. Für eine direktere Erfahrung meldet sich unser Meisterschreiber Wolfgang Groth:

Erfolge der Norddeutschen beim Bundeskombinationsschreiben in Dortmund und Unna

Acht Schriftfreundinnen und Schriftfreunde aus vier norddeutschen Stenografenvereinen (Flensburg, Schleswig, Soltau und Goslar) haben sich am 7. November 2025 auf den Weg nach Unna und Dortmund gemacht, um den Norddeutschen Stenografenverband beim Bundeskombinationsschreiben (BKS) mit einer interdisziplinären Mannschaft in verschiedenen Wettbewerben zu vertreten. Dieser Wettbewerb fand in dieser Form zum ersten Mal statt und war als Nachfolger der bisherigen Wettbewerbe Bundespokalschreiben und Seniorenmeisterschaften gedacht.

Das Reglement des BKS ist recht vielseitig und dadurch auch sehr kompliziert: Es werden insgesamt sechs Disziplinen angeboten, und zwar Kurzschrift, Texterfassung (20-Minuten-Schnellschreiben), Textbearbeitung/
-gestaltung, Professionelle Textverarbeitung, Excel und Audio-Transcription. Eine Mannschaft, die aus mindestens vier Schreiberinnen und Schreibern besteht, muss an mindestens drei Disziplinen teilnehmen, wobei Kurzschrift Pflicht ist. Je Disziplin dürfen in einer Mannschaft maximal 2 Teilnehmer(innen) an den Start gehen. Bis zu fünf Disziplinen kommen, jeweils mit allen Teilnehmer(inne)n, in die Wertung. Es gibt also in den einzelnen Disziplinen kein Streichergebnis, nur die insgesamt schwächste Disziplin wird nicht gewertet.

Aus dem Norddeutschen Verband nahmen Sarah Riebeling, Martina Wichers, Kristian Laß, Anja Manke, Wolfgang Groth, Gabriele Matthies an den Mannschaftswettbewerben sowie Dr. Eike Kunst als Einzelteilnehmer außer Konkurrenz an Kurzschrift teil, aus dem Goslarer Verein also zwei Aktive und die Mannschaftsorganisatorin Regina Groth.

Am Vormittag des 8. November starteten alle Schreiber(innen) in ihren jeweiligen Disziplinen. Die Wettbewerbe zogen sich bis in den Nachmittag hin. Für diejenigen, die nicht noch als Werter eingesetzt waren, blieb danach aber noch genügend Zeit für einen Stadtbummel durch Unna, das etwa 6 km vom Wettschreibort entfernt lag und wo wir in dem Hotel, in dem am Abend die Siegerehrung stattfinden sollte, untergebracht waren.

Da es sich um den ersten Wettbewerb dieser Art handelte und insbesondere bei den neuen Disziplinen Excel und Audio-Transcription kein Vergleich mit früheren Wettbewerben möglich war, konnten wir sehr schlecht einschätzen, an welcher Stelle wir uns bei den insgesamt acht teilnehmenden Mannschaften wohl einreihen würden. Dementsprechend spannend war für uns die Siegerehrung. Die ersten drei Mannschaften wurden nach vorne gerufen. Nachdem die Plätze 3 (Hessischer Stenografenverband, 687,79 Punkte) und 2 (Verband für Informationsverarbeitung NRW e. V., 715,77 Punkte) an zwei klassisch sehr stark besetzte Verbände vergeben waren, ging der Pokal zu unser aller Überraschung an unseren Verband – mit 853,95 Punkten, also einem sehr deutlichen Vorsprung. Der Jubel bei den Norddeutschen war natürlich groß, und wir begossen unseren unerwarteten Erfolg mit einer Runde Sekt.

Das hervorragende Mannschaftsergebnis kam durch eine breite Spitze an individuellen Leistungen zustande, in mehreren Disziplinen jeweils erste, zweite und dritte Plätze:

Die Ergebnisse folgen – aus Gründen des Teamgeistes hier mit allen Mitgliedern des Verbandes.

Kurzschrift: Wolfgang Groth: 375 S. (3./78,94 P), Dr. Eike Kunst: 200 S. (a. K.) Gabriele Matthies: 300 S. (6./65,49 P)

Texterfassung: Martina Wichers: 566 A. (1./10326 P), Kristian Laß: 472 A. (3./8187 P)

Textbearbeitung und -gestaltung: Sarah Riebeling: 162 K (1./15700 P), Anja Manke: 105 K (8./9500 P)

Professionelle Textverarbeitung: Sarah Riebeling: 158,00 DP (1.), Martina Wichers: 85,44 DP (2.)

Excel: Sarah Riebeling: 109,00 DP (1.), Anja Manke: 55,05 DP (8.),

Audio-Transkription: Martina Wichers: 437 A. (3./90,37 P), Kristian Laß: 390 A. (5./83,29 P)

A: Anschläge pro Minute (für Texterfassung und Audio-Transkription), K: Korrekturen (für Textbearbeitung), DP: Punkte für die Professionelle Textverarbeitung und Excel; P: Punkte für die Mannschaftswertung; S: Silben pro Minute (für Kurzschrift); Zahl vor Punkten ist die Platzierung
*Vermerk zu den Punkten bei Professioneller Textverarbeitung und Excel: Hierbei wird die Leistung nicht wie normal in Punkte umgerechnet, sondern es gibt direkt Punkte für die Aufgaben. Daher werden diese mit „Disziplinpunkten“ abgekürzt. Da es keine Punktzahl gibt, wird als Alternative der Prozentsatz für die Mannschaftswertung angegeben (100 % entspricht der höchsten Leistung).

Ob das Bundeskombinationsschreiben in dieser Form auch im nächsten Jahr stattfinden wird, darüber wird im DStB noch beraten. Sicherlich wird es die eine oder andere Änderung am Reglement geben. Auf jeden Fall waren die Ergebnisse für die norddeutsche Mannschaft und für alle Teilnehmer(innen) trotz der einen oder anderen Widrigkeit ein toller, so nicht erwarteter Erfolg.

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Vereinsehrenabend wird fortgesetzt

Wie erwähnt konnten wir auch dieses Jahr die Tradition unseres Vereinsehrenabends fortsetzen. Am 22. November haben wir uns im Lindenhof Goslar in guter Gesellschaft bei Speis und Trank zusammengefunden.

Eine informelle Ehrung erhalten oft die anwesenden Mitglieder mit runden Mitgliedszahlen, aber nicht mit den 10, 25 und 50 Jahren der Ehrennadel. Dieses Jahr haben sich Andreas Tesch (30 Jahre), Regina Kauczor (40 Jahre) und Gisela Miehe (60 Jahre!) dies sehr verdient. Auch eines unserer neusten Mitglieder, Clemens Neudecker, ist hervorzuheben. Dieser nimmt sehr erfolgreich an Wolfgangs Fortbildungskurs in Kurzschrift teil. Angesichts der Distanz konnten wir ihm erst hier seine wohlverdienten Urkunden für Leistungen in Kurzschrift während der Stadtmeisterschaft zukommen lassen.

Ansonsten kam es zu allerlei angeregten Gesprächen, Rückblicken, Ehrungen und unser Rätsel: Als Vorsitzender habe ich meine Vereinskollegen in die Welt der Einheiten eingeführt; ob sie wollen oder nicht!

Wir bedanken uns bei allen, die sich zu uns auf den Weg gemacht haben und hoffen, euch nächstes Jahr wieder und gerne noch viele weitere Mitglieder begrüßen zu dürfen!

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Einige Worte zum Jahreswechsel

Das Jahresende ist immer eine Zeit, Dinge Revue passieren zu lassen: Wir hatten ein ruhiges Jahr. Der Beginn war – wie oft bei uns – mit vielen Veranstaltungen gefüllt, aber hier war eine gewisse Routine drin. Das war nicht immer schön – das Fehlen der Norddeutschen Meisterschaften hat sehr weh getan. Umso glücklicher sind wir, dass diese im kommenden Jahr hoffentlich wieder stattfinden sollen. Persönlich war es sehr unangenehm, dass ich aufgrund privater Verpflichtungen nicht an den Deutschen Meisterschaften in Bad Salzschlirf  teilnehmen konnte – umso dankbarer war ich für die Goslarer Vertretung „an meiner statt“.

In der Tat ist die „Dankbarkeit“ zur Winterzeit meine passende Abschlussnachricht: Sicherlich wird eine Menge Arbeit von den anderen Vorstandsmitgliedern übernommen: unsere Beisitzer Wolfgang und Regina Groth als großartige Organisatoren und unsere Augen und Ohren im Bund sind hier besonders zu loben. Inge Biedermann, unsere Kassenwartin, war weit über der Pflicht tätig und unsere Stimme in der Mitgliederversammlung des Norddeutschen Verbandes in Hamburg. Die Hilfe und der Zuspruch von Mitgliedern auch außerhalb des Vorstandes war und ist aber immer essentiell. Besonders zu erwähnen ist Ute Mandalka– nicht nur mit Rat, sondern auch mit Tat half sie bei vielen Gelegenheiten mit Freuden aus.

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Goslarer Stenografen-Zeitung per E-Mail

Gern übersenden wir unseren Mitgliedern und Freunden die kompletten Vereinsnachrichten per E-Mail im pdf-Format. Eine kurze Nachricht genügt. >> E-Mail an den Stenografen-Verein Goslar

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Zuletzt aktualisiert: 30.01.2025

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