Stenografen-Verein Goslar E. V.

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 November/Dezember 2019

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Waren und sind es nicht aufregende Wochen … in dieser spätsommerlichen bzw. herbstlichen Phase des Jahres 2019? Ob naturwissenschaftlich, weltpolitisch oder wirtschaftlich, kaum noch etwas ist, wie es war, schon gar nicht in Verlässlichkeit oder Nachhaltigkeit. Und dennoch: Den meisten von uns geht es gut, und möglicherweise beginnen an diesem Punkt schon Kritik oder Zufriedenheit.

Nun wollen wir keinesfalls behaupten, dass es sich bei einem eventuellen „Sturm im Wasserglas“ um eine große Aufregung wegen einer nichtigen Sache handelt; das Urteil wird stets objektiv sein. Antike Stürme waren schlimmer, wie uns die Geschichte lehrt. Bereits zur Zeit Ciceros im 1. Jahrhundert v. Chr. war die Wendung „Stürme in der Schöpfkelle“ gebräuchlich ohne zu ahnen, was sich bis heute daraus entwickeln kann.

Allerdings sind wir auch noch längst nicht „über den Berg“. Wenn wir diese Redewendung heutzutage dem medizinischen Bereich zuordnen, wenn ein Kranker das Schlimmste hinter sich hat und sich auf dem Wege der Besserung befindet, denkt kaum jemand an die aktive und mühevolle Überwindung einer Berghöhe. Wir empfinden Schwachstellen und Mängel in nahezu allen Lebensbereichen, sodass die entsprechende Einschätzung eher eine Frage der Großzügigkeit, der Gleichgültigkeit ist, womit wir uns gerade eben noch abfinden können. Es ist nicht „alles in Butter“ im Sinne von „hat alles gut geklappt“. Und die Medien tragen dann das Ihre dazu bei, dass vieles einseitig, vor allem überbewertet wird.

Für unsere Vereinsarbeit trifft dies alles genauso zu. Niemand will und kann behaupten, dass wir unsere Lage sorglos als einwandfrei bezeichnen dürfen. Dafür stehen wir immer wieder vor Unterschieden zwischen Soll und Ist, was keinesfalls das Ergebnis überhöhter Erwartungen, sondern vielmehr der Situation pflichtbewussten Handelns zuzuschreiben ist. Offensichtlich ist dies mit Mehrarbeit der betroffenen Personen verbunden, was dann wieder Auswirkungen auf Einsatzbereitschaft oder Durchhaltevermögen haben kann. Nicht jeder, der A sagt, wird auch B sagen; aber umgekehrt lassen wir uns auch nicht „so schnell ins Bockshorn jagen“!

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Resonanz (1)

Unser Herbstsemester begann am 19. August mit den Fortbildungskursen, jedoch mit den neuen Grundkursen am 9. bzw. 11. September; besser gesagt: sollte! Die mittlerweile unvermeidliche Hektik in den letzten Tagen, noch dazu durch „Vertretung im Amt“, führte dazu, dass die maßgeblichen Entscheidungen erst zum 18. September 2019 fallen konnten. Wir freuen uns, dass wir nach längerer Enthaltsamkeit wieder einmal den Abendkurs im Tastschreiben mit neun Teilnehmern „auf die Schiene“ bekamen. Dafür mussten wir bedauerlicherweise den Nachmittagsschülerkurs absagen und auf Februar vertagen. Auch der Kurzschrift-Grundkurs kam aus der Rolle des Angebots nicht heraus.

Und jetzt begnügen wir uns wie üblich wieder mit dem Prinzip Hoffnung: Unsere Gedanken sind längst beim Frühjahrssemester 2020 und die Erwartungen sind realistisch, aber hoffnungsvoll, … wie immer. Einmal mehr merken wir an, dass jedes Mitglied aufgerufen ist, die Vereinbarkeit der beiden Eigenschaften anzunähern durch ständige überzeugende Werbung. Also nicht zögern, sondern handeln; noch schreiben wir, … und am besten schneller und sauberer als andere!

Resonanz (2)

100 Jahre Volkshochschule in Deutschland, eine erfolgreiche Arbeit, die es verdient, dem Volk nähergebracht zu werden. Und dies schon allein deswegen, da Bildungssysteme und Strukturen im Land in der Schulbildung nicht mehr früheres Niveau aufweisen, da also vielerlei Anforderungen und Defizite in der Erwachsenenbildung nachgeholt bzw. ausgeglichen werden müssen.

Wie bundesweit präsentierte auch die Volkshochschule Goslar am Freitag, 20. September 2019 zwischen 18 und 22 Uhr ihre breit gefächerte Aus- und Fortbildungsarbeit in der „Langen Nacht“. Und wir waren dabei … mit zwei zehnminütigen Auftritten im Kreistagssaal des Landkreises Goslar. Mit einer eindrucksvollen Power-Point-Präsentation hatten wir nicht die Erwartung eines überwältigenden Ansturms; die Wirklichkeit allerdings blieb deutlich hinter unseren Hoffnungen zurück. Das zeitlich und räumlich etwas überfrachtete Angebot an mehreren Standorten stand wohl doch mehr unter ideellem Interesse, sodass wir mit unseren klaren, effizienten Darstellungen zur Schreibfertigkeit nicht den angedachten Zuspruch fanden.

Ergebnis: leider Null. Aber wir verfügen über eine „Konserve“ für Gelegenheiten zur Darstellung schreibtechnischen Könnens, die stets und immer wieder eingesetzt werden kann.

>> Artikel der Goslarschen Zeitung vom 25.09.2019

Resonanz (3)

Die niedersächsische Ferienordnung will es so: Komprimierung auf weniger Wochen; dagegen stehen Wettschreiben in bekannter Vielfalt:

  • Norddeutsche Meisterschaften 26./27. Oktober in Satrup
  • Bundespokalschreiben 9. November in Oldenburg
  • Deutsche Seniorenmeisterschaften 30. November in Kamen

Alle drei Veranstaltungen haben wir bereits umfassend angekündigt. Inzwischen können wir verkünden, dass wir unsere Vereinsfarben bei diesen in bemerkenswerten Stärken vertreten werden. Die bekannten Unwägbarkeiten lassen es nicht zu, schon heute Prognosen zu den Ergebnissen zu stellen; aber in Anbetracht der bekannten Tatsache, dass in der Regel alle Wettschreiber/innen gleichermaßen betroffen sind, sollte dieses oder jenes herausragende Ergebnis im Bereich des Möglichen liegen.

Also: Daumen drücken!

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Bilanz

Fünf Sechstel des laufenden Jahres liegen hinter uns, und wir sind es gewohnt, an dieser Stelle ein erstes Fazit für unser 128. Vereinsjahr zu ziehen und somit dem in der Hauptversammlung fälligen Geschäftsbericht vorzufassen.

In etlichen Belangen wie Finanzen, Unterricht etc. hat sich 2019 im Großen und Ganzen seinen Vorgängern angepasst. In puncto Leistungen, Vielfalt, Einsatzbereitschaft hat es durchaus diesen oder jenen Hoffnungsschimmer aufgezeigt, der der Vereinsführung Freude und Motivation vermittelt. Besonders augenfällig und bemerkenswert ist hier an erster Stelle der Ehrgeiz unserer „Nachwuchsriege“ am PC und nunmehr auch am Stenoblock zu erwähnen.

In Euphorie können und sollten wir allerdings nicht ausbrechen, weil zwischen Theorie und Praxis bekanntlich gewisse Unterschiede liegen können. Wenn sich aber in der Natur aus Keimlingen gestandene Bäume entwickeln können, dann dürfen wir in unserem Metier und dem nach wie vor ehrenamtlichem Einsatz für unsere Anliegen das kleinste Licht schon als Ermunterung deuten. Insofern hat 2019 Impulse gezeigt, die es zu weiteren Ansätzen zu entwickeln gilt, die dann wiederum irgendwann zu festen Pfeilern unserer Arbeit wachsen sollten. Die vorläufige Bilanz – ohne Note – lautet positiv.

E. Hubitschka

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Sprache – Zeichen – Schrift

Diese Verbindung dürfte uns Stenografen nicht fremd sein; doch haben Sie schon einmal von der „Neuen Fruchtbringenden Gesellschaft“ gehört? „Von allem, was die Menschen erfunden und ausgedacht, bei sich gehandhabt und einander überliefert, was sie im Verein mit der in sie gelagerten und geschaffenen Natur hervorgebracht haben, scheint die Sprache das größte, edelste und unentbehrlichste Besitztum.“ So meinte es Jacob Grimm 1851, nachdem bereits Karl der Große Ende des 8. Jahrhunderts eine umfassende Kulturpolitik betrieb und dabei viel aus der germanischen Volkssprache herleitete.

Viele Größen ihrer Zeit, so Martin Luther im 16. Jahrhundert, befassten sich mit Herkunft und Richtungen deutscher Wörter, intensiv dann Fürst Ludwig I. von Anhalt-Cöthen als Mitbegründer und Oberhaupt der 1617 gegründeten „Fruchtbringenden Gesellschaft“, aber auch Wilhelm von Humboldt im 19. Jahrhundert. Man glaubt gar nicht, wie sehr sich Redewendungen, Sprichwörter, vor allem Dialekte in unserer Sprache ausgewirkt haben.

Wer mehr über dieses sehr interessante, in der Pflege der deutschen Sprache (Teil unserer Satzung) bedeutende Wissensgebiet wissen möchte, dem sei die umfangreiche Ausstellung im Schloss in Köthen empfohlen. Wir werden sicher noch manches Mal darauf zu sprechen kommen.

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Hohe Zeit

Kalendarische Breite … kompakte Belastung … – so und dadurch ganz besonders arbeitnehmerfreundlich stellt sich uns das Weihnachtsfest 2019 dar, stehen doch einschließlich zweier Brückentage für die meisten von uns unfassbare acht Tage für diese glänzende Zeit bereit, - fast schon ein Kurzurlaub.

Verdrängen Sie Arbeit, Mühsal und auch Stress, genießen Sie Kerzenschein, Licht, Freude und vor allem Harmonie, verlieren Sie den einen oder anderen Gedanken an nicht so glückliche Menschen. Allen Mitgliedern, unseren Schriftfreunden in aller Welt und natürlich den Angehörigen wünschen wir

frohe Weihnachten

mit allem, was mit diesem Höhepunkt verbunden wird.

Vernachlässigen wir trotz des herrschenden Kommerz‘ auch einmal materielle Werte, bevorzugen wir die ideellen für Hoffnung und Zuversicht in kommender Zeit; sammeln wir Stimmung und Kraft, also Schwung für diese und die dann folgende gezwungenermaßen kurze Vorbereitungsphase für den nächsten „Donnerschlag“.

Vorstand und Geschäftsführung Ihres Stenografen-Vereins Goslar

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Zuletzt aktualisiert: 01.11.2019

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